Warum ich Hostels liebe – ein spontanes Shooting

Hey,

im heutigen Beitrag möchte ich euch von einem sehr spontanen Fotoshooting erzählen.
Ich war vor einiger Zeit in Madrid, weil ich einen Freund von mir besucht habe. Ich entschied mich dann wieder dazu (wie in Peru) in einem Hostel zu übernachten. Diese Art zu Reisen ist für mich eine der wertvollsten, weil man so ziemlich viele inspirierende Leute trifft. Und von einer Begegnung, möchte ich euch heute erzählen 🙂

Wie es dazu kam:

An einem meiner letzten Tage in Madrid, als ich im Innenhof vom Mad4you Hostel (sehr geiles Hostel, wenn ihr mich fragt;)) saß, kam ich ins Gespräch mit einem jungen Mann. Wie das so ist, quatschten wir ein bisschen und tauschten uns über dies und jenes aus. Wir kamen dann darauf was der jeweils andere macht und es stellte sich heraus, dass mein Gegenüber ein Schauspieler ist. Zu dem Zeitpunkt musste er sich auf eine Audition vorbereiten. Natürlich erzählte ich ihm auch, was ich normalerweise hier in Deutschland mache und dann sagte er kurzerhand: „Weißt du was, wenn du jetzt noch länger hier sein würdest, könnten wir ein kleines Shooting machen…“ Leichte Trauer machte sich schon in mir breit, bis ich auf die Uhr schaute.
“Es ist erst 15.00 Uhr, wir könnten jetzt was Kleines starten, wenn du willst? Ich habe noch eine Stunde Zeit, bis ich mich auf den Weg zum Flughafen machen muss.“

Das Shooting

Wir beide haben uns direkt nach dem Gespräch daran gemacht uns fertig zu machen. Wie das als Backpacker nämlich so ist hat man nicht unbedingt immer die saubersten Sachen an 😀
Ich habe meine Kamera startklar gemacht und mir schon mal überlegt wo man in der Nähe des Hostels gut shooten könnte.
Demnach sind wir dann ein paar Meter um die Ecke gegangen und haben uns eine „saubere“ Wand ausgesucht, die unten aus Stein, ab Kopfhöhe aber gelb angestrichen war.

Unsere nächste Location war dann ein kleines Café, in dem überraschenderweise ein Freund von uns saß. Ich frage ihn, ob sich Noel dazusetzten könnte und ich einfach ein bisschen fotografieren kann, während sich die beiden unterhalten. Es war natürlich alles kein Problem und wir sind mit super Bildern wieder gegangen.

Ein Stückchen weiter war dann ein Restaurant, dass eine wunderschöne offene Front hatte, die sich auch super als Hintergrund eignete, dort habe ich dann ein paar Portraits gemacht, die auf Oberschenkelhöhe aufhören (‚Amerikanische Portraits‘). Hier war die Herausforderung, den Hintergrund in den Bildern zu nutzen obwohl er viel zu dunkel war. Da mir das leider nicht so gelungen ist, wie ich mir das vorgestellt habe, kam nur ein Bild in die finale Auswahl.

Und die letzte Location war dann das Hostel, in dem meiner Meinung nach die coolsten Shots entstanden sind. Hier haben wir viel mit Posen und Emotionen gespielt.

Review:

Im Nachhinein muss ich schon sagen, dass es fast das coolste Shooting war, dass ich bis jetzt hatte. Einfach aus dem Grund, dass es so spontan war. Selbst während meinem „Urlaub“ in Madrid hätte ich nicht daran gedacht, dass so etwas passiert. Außerdem hat mich diese Spontanität dazu gezwungen erst richtig „kreativ“ zu werden und auf meine Umgebung zu hören. Anders hätte ich keine gute Location gefunden. Es war sehr erfrischend „unvorbereitet“ in ein Shooting zu gehen. Nur so habe ich gelernt wirklich etwas aus etwas unscheinbarem zu kreieren.


Ich hoffe sehr ihr konntet einen kleinen Einblick gewinnen und seid gespannt auf das was noch kommt!

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