Der Weg zu einem Shootingkonzept

Ich habe heute wieder eine kleine Behind-the-scenes Story für euch. Und zwar geht es um die Strecke mit Cansu. Mit der Idee, wie es überhaupt dazu kam und das Erstellen von einem Shootingkonzept 🙂

Wie kam es dazu?

Wie ihr vielleicht schon wisst, habe ich von Februar bis Mai ein Praktikum in Köln gemacht. Dieses Praktikum war in einem Fotostudio und hatte erstmal wenig mit Fotografie an sich zu tun. Ich war hauptsächlich für die Social-MediaKanäle zuständig und habe ein wenig Studioassistenz gemacht. Weil sie aber wussten, dass ich auch ein wenig fotografiere, haben sie mir die Möglichkeit gegeben ein eigenes Shooting in ihrem Studio durchzuführen. Ich war natürlich überglücklich, ahnte aber nicht, wie sehr es mich unter Druck setzen würde. Ich hatte überhaupt keine Richtung, die mir vorgegeben wurde und gar keine Einschränkungen. Und für jemanden der Entscheidungen einfach nicht leiden kann, tat ich mir damit recht schwer. 

Der Anfang

Am Anfang habe ich viel auf Pinterest geschaut um mir Inspiration für mein Shootingkonzept zu holen und was im Studio überhaupt alles möglich ist. In welche Richtung ich gehen will und was dazu alles zu tun ist.

Irgendwann (Nach Tagen auf Pinterest und Co.) entschied ich mich dann aber doch eine eigene Idee von mir umsetzen zu wollen. Ich schaute in meinem Notizbuch nach, in das ich meine Ideen notiere und kam zu dem Schluss, dass ich mir Farben als Grundthema aussuche und alles danach ausrichte. Die Entscheidung, welche Farben ich nehme vielen mir dann verhältnismäßig leicht, da ich mich an den Studiohintergründen orientierte.

So könnte ein Moodboard aussehen.
Moodboard

Das Moodboard

Als dann also endlich die Idee festgelegt war, fing ich an nach passenden Bildern für mein Moodboard zu suchen. Dies stellte sich als schwieriger heraus als gedacht, weil viele Bilder keine Bildbeschreibung haben, kamen nur selten passende Bilder auf meine Suchanfragen. Aber mit Hilfe von Pinterest, Google, aber auch Behance, GoSee und FStoppers habe ich dann ein gutes Moodboard zusammenstellen können. Ich habe mich außerdem dazu entschieden pro Farbe ein Moodboard zu erstellen, weil es so einfacher für alle ist meiner Idee zu folgen.

Finde die richtigen Leute

Das passende Model zu finden und auch eine Make up Artist an Bord zu holen war dann vergleichsweise einfach.
Mein Model Cansu habe ich dann auf Instagram gefunden und sie direkt angeschrieben! Es kam dann auch sofort eine Antwort, die auf den ersten Blick doch relativ ernüchternd war: Sie würde super gerne mitmachen, aber darf an sich keine Aufträge annehmen, das muss alles über ihr Management angefragt werden. So kam ich dann auch in meinen ersten Kontakt mit einer Modelagentur und kann euch sagen: So schlimm ist das gar nicht! Wirklich, ich hatte richtig Bammel davor. Aber das war total unbegründet. 

Ich habe auch ein paar Make-up Artists angeschrieben und es kam von allen eine positive Rückmeldung. Das hat mich natürlich sehr gefreut. Es gab mir die erste Bestätigung, dass meine Idee gut ist.
Entschieden habe ich mich dann für Sonja. Sie ist super gewesen und wir haben zusammen ein richtig tolles Konzept für Hair und Make-up entwickelt.

Weitere Vorbereitungen nach dem Shootingkonzept

Ich dann das Shootingkonzept fertig hatte, habe ich eine Art „Call Sheet“ ausgehändigt und gehofft, dass nun nichts mehr schief geht und auch alles beim Shooting glatt läuft. Ich habe mich auch was Lichtsetzing und Retusche angeht ordentlich informiert. Damit ich niemanden (vor allem nicht mich) enttäusche.

Und siehe da: meine Mühen haben sich bezahlt gemacht 🙂 Falls ihr noch mehr aus dieser Strecke sehen möchtet, schaut doch mal in meinem Portfolio vorbei!

Frau in gelb im Porträt

Frau in Rot im Porträt

Frau, hockend, komplett in rot

 

Ich hoffe euch hat mein Beitrag gefallen und natürlich würde ich mich freuen, wenn ihr einen Kommentar da lasst!

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