Las islas flotantes de Uros – Titikakasee

Islas flotantes de Uros

Dieser Artikel soll eigentlich nur dazu dienen euch mitzuteilen, dass ich sie besucht habe: Las Islas flotantes de Uros – die schwimmenden Inseln aus Schilf im Titikakasee.

Kleines Mädchen auf den Floating Islands

Der Name Titikakasee steht übrigens nicht für weibliche Geschlechtsmerkmale und Ausscheidungen des menschlichen Körpers, sondern kann übersetzt werden in „Puma-Fels“. Die Namensgeber haben nämlich erkannt, wie der See geformt ist.

Islas flotantes de Uros

 

An sich ist es nichts besonderes gewesen die Islas flotantes zu besuchen. Unser Guide hat uns zusammen mit den Menschen, die dort tatsächlich leben, gezeigt, wie sie die Inseln bauen und wie sie ihr Geld verdienen. Wir hatten viel Zeit auf der Insel und sogar die Möglichkeit mit einem ihrer Boote zu fahren,. Allerdings habe ich persönlich mich dagegen entschieden und meine Zeit lieber mit fotografieren verbracht, wie es für mich eben so üblich ist :D. Zudem ging mit dem Auslaufen des Bootes auch eine Tanz- und Singeinlage der Frauen der Insel einher, worauf ich wirklich verzichten konnte. Es dient schließlich nur dem Fotos und Videos machen von Japanischen Touristen. An dieser Stelle sei gesagt, dass ich nichts dagegen habe, wenn man das machen möchte, aber man muss sich eben bewusst machen, dass das nur dem Trinkgeld dient und nichts mit der Kultur zu tun hat.

Das unerwartete Highlight

Titikakasee

Mein persönliches Highlight war die Insel Taquile. Sie liegt ein bisschen weiter im Inneren des Sees, hat aber ihren ganz persönlichen Charme.
Angelegt am Hafen ging es dann für unsere Gruppe 10-20 min bergauf zum Hauptplatz des Inseldorfs und auf 3.950m ü.NN. war das auch für sportlichere Kandidaten eine Herausforderung, aber der Ausblick auf die Insel hat sich allemal gelohnt! Die Insel ist nämlich so schön grün und das glasklare Wasser stellt so manche andere Insel in den Schatten. Man wäre am liebsten einfach reingesprungen.

Isla Taquile

Die Bewohner der Insel verdienen ihr Geld mit dem Verkauf von Handarbeiten und Obst und Gemüse. Beeindruckend ist dabei, dass sie alles zu Fuß transportieren. Sollte ein Versorgungsschiff mal etwas schweres anliefern packen alle mit an, denn es gibt weder Motorräder noch Autos. Wirklich schön war es auch mal wieder von dem Stadtlärm loszukommen und nur die Vögel und das Rauschen des Wassers zu hören.

Nach dem Mittagessen wurde uns dann erklärt, wie sie ihre Handarbeiten anfertigen und wie sie ihre Acker pflügen. Interessant war dabei zu erfahren, dass sie eine Pflanze (deren Name mir zum Teufel nicht mehr einfällt -.-) als natürliches Shampoo benutzen. Diese Pflanze muss man nur mit Wasser mischen und schon fängt sie an zu schäumen und riecht dabei auch noch fantastisch. Ein bisschen nach Minze finde ich.
Außerdem gab es eine Tanzeinlage mit Tanzkurs sogar inklusive. Ein Video von meinem Reisegefährten Santiago aus Argentinien gibt es weiter unten zu sehen 😉

Wir hatten zudem glücklicherweise die Möglichkeit durch ein bisschen freie Zeit unsere Füße im Titikakasee abzukühlen. Und wir durften sogar live miterleben wie ein wagemutiger Russe quasi nackt ins Wasser gerannt ist, geflucht hat, trotzdem einen Töpfer gemacht hat und wieder rausgerannt ist.

Alles in Allem…

war der Ausflug zu den Islas flotantes und der Insel Taquile aber doch gelungen, weil einige gute Bilder (tatsächlich auch mal von mir vor der Kamera) entstanden sind und wir wirklich viel Spaß hatten, gut gegessen haben und die unglaubliche Natur erleben durften.

Titikakasee

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