Die grüne Oase in der Wüste von Peru – Huacachina

Für mich war diese Oase und die Wüste von Huacachina ein ganz einmaliges Erlebnis. Ich habe viele Dinge in nur 2 Tagen gemacht, die ich normalerweise nie machen würde, dazu gehört Sandboarden und Buggy fahren, sowie um 3:30 aufstehen um den Sonnenaufgang in der Wüste und über der Stadt Ica zu sehen und zu fotografieren. Zudem habe ich zwei Mädels kennen gelernt, die ich gefragt habe, ob sie mit mir eine Shootingidee umsetzten möchten. Die Ergebnisse daraus könnt ihr bald in meinem Portfolio sehen.

Die Sandboarding – Tour

Das Bananas Hostel in Huacachina, in dem ich mich für diese 2 Tage eingenistet hatte, hat in ihrem Preis eine Aktivität pro Nacht inclusive und da ich die tolle Erfahrung des Sandboardens nicht missen wollte habe ich mich natürlich dafür entschieden. Los ging es um 15:00 im Hostel. Wir steigen dann in den enorm großen Buggy ein, der in rasantem Tempo die Dünen hinauf und hinunter fuhr. Angekommen sind wir dann an einer kleineren Düne, die unsere erste Düne zum sandboarden werden sollte. So weit so gut. Es hat auch echt Spaß gemacht. Die nächsten Dünen verliefen ähnlich wie die erste und erst danach wurde es richtig spannend. Denn der Fahrer fuhr uns zu der ersten der nächsten großen Dünen, die ein bisschen unangenehmer verlaufen sollten als die kleineren. Da der Sand war hart sobald man über ein paar Hubbel fuhr verursachte er bei mir an den Hüftknochen blaue Flecken und offene Stellen. Dann bei der letzten Düne konnte man zudem nicht sehen wo man hin geschlittert ist und so sah ich meine Gefährten nicht, die den Weg nicht freigeräumt hatten. Beinahe kam es zum Crash. Ich versuchte noch mit meinem Fuß zu bremsen, aber gelungen ist mir das nicht.
Diese Erfahrung hätte ich mir auch sparen können.

Das Shooting

Das Shooting in Huacachina in den Sanddünen hatte ich schon geplant als ich das erste Mal Bilder der Oase und den Dünen gesehen habe. Naja, geplant kann man das fast nicht nennen… sagen wir ich hatte davon geträumt. Und wie es mit Träumen nun mal so ist bedürfen sie auch einer gewissen Arbeit. Meine Arbeit bestand darin mein Model zu finden, da ich nun mal alleine reise. Ich habe also Ausschau nach einer passenden Person gehalten und siehe da: Ich fand ein Mädchen mit wunderschönen Engelslöckchen und ihre Freundin mit langen braunen Haaren. Ihre Freundin und sie waren zudem bereit sich von mir fotografieren zu lassen. Das ist der Inbegriff eines wahr gewordenen Traumes.
Wir stapften also dann rechtzeitig zum Sonnenuntergang zu den Dünen hinauf um die wunderschöne blaue Stunde auszunutzen. Und es war die Mühe total wert.

Der Sonnenaufgang in Huacachina

Wie bereits erwähnt ging der Tag für mich um 3:30 Uhr los. Ich packte meine Sachen so leise wie möglich, um meine Zimmergenossen nicht zu wecken. Nach ein paar seltsamen (oder betrunkenen) Personen, die mir auf der Straße begegneten, hastete ich die Dünen hoch. Ich habe nämlich gemerkt, dass ich ein bisschen spät dran war, denn ich brauchte schon keine Taschenlampe mehr, als ich die erste Etappe geschafft hatte. Kein Gutes Zeichen, denn mit der Höhe der zweiten Düne hatte ich mich auch verschätzt und ich brauchte länger als erwartet.
Totat verschwitzt und müde habe ich es aber dann noch grade rechtzeitig geschafft. Ich war oben bevor die Sonne über der Wüste und Huacachina aufgegangen war. Ich habe schnell mein Handy rausgeholt, im Sand eine Plattform gebaut und mein Hany darauf platziert. Da ich kein Stativ habe, musste ich für meine Zeitrafferaufnahme also ein wenig improvisieren. Als es dann soweit war habe ich auch meine Kamera rausgeholt und gewartet bis ich mit der Lichtsituation zufrieden war und angefangen zu fotografieren.
Im Nachhinein würde ich allerdings eine weitere Beschäftigung wie ein Buch mitnehmen, da es etwas langweilig werden kann. Denn 2,5h warten und ab und zu fotografieren, wenn sich die Lichtsituation ändert, kann schon etwas langweilig werden 😀

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.